Bier – Die Anfänge

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Artikelnummer: AiD2101 Kategorie: Schlagwörter: , ,
Zusatzinformationen: 84 S. mit zahlreichen Abb., 21 x 28 cm. Ausgabe: 1/2021 Erscheinungsdatum: 2021-01-21 Art: Print Verlag: wbg Theiss Zeitschrift: Archäologie in Deutschland

Beschreibung

Das flüssige Brot ist so alt wie die ­bäuer­lichen Kulturen des fruchtbaren Halbmonds. Ja, es gibt sogar die – nicht belegte – Hypothese, der Bedarf an Bier für festliche Gelage sei um 10000 v.Chr. ein entscheidender Anstoß zur Kultivierung von Getreide gewesen. Gewiss ist das erfrischende und sättigende Getränk eng mit der Kulturgeschichte des Menschen verbunden. Begleiten wir die Bierforscher bei einem Parforceritt quer durch die vorgeschichtliche Alte Welt.

Forschung
Mittelalter: Leben im Frauenkloster
Hinter Klostermauern verbannte Jungfern oder selbstwusste gebildete Frauen – die Welt der mittelalterlichen Nonnen ist voller Überraschungen. Kloster Marienwerder bei Seehausen in der Uckermark wurde eingehend erforscht. Fast 900 Keramikgefäße, Dutzende von Messingschalen, Pilgerzeichen, Bleisiegel vom Niederadel bis hin zum Papst – archäologische Funde beleuchten Alltag, Wirtschaft und Frömmigkeit in einem mittelalterlichen Nonnenkonvent.

Weltweit
Weltwunder Cheops-Pyramide
Die höchste Pyramide der Welt, Grabmal für den ägyptischen Pharao Cheops, ist eines der Sieben Weltwunder der Antike. Cheops regierte 2620 bis 2580 v.Chr.: Während in Mitteleuropa Schnurkeramik und Glockenbecher das Ende der Jungsteinzeit einleiten, entsteht am Nil eine Großbaustelle vom Format des Flughafens Berlin Brandenburg – mit ähnlichen Problemen bis hin zur Befürchtung, nicht rechtzeitig fertig zu werden.

Europa
Landschaftsarchäologie in Thessalien
Systematische Oberflächenbegehungen in Thessalien führten zur Einbindung bereits bekannter Siedlungshügel in ein Geoinformationssystem und zur Neuentdeckung ausgedehnter Flachsiedlungen. Diese lassen neue Rückschlüsse auf die Nutzung der Landschaft in prähistorischer Zeit zwischen ca. 6500 und 3300 v. Chr. zu.

Europa
UNESCO-Weltkulturerbe Kloster St. Johann in Müstair
Im Sommer 2020 bot der Ausbau der Kantonsstrasse dem Archäologischen Dienst Graubünden die Möglichkeit, in einer mehrwöchigen Notgrabung erstmals einen 6 m breiten und 130 m langen Streifen südlich des Klosters archäologisch zu untersuchen.

Report
Publikations-Stau in der Archäologie
Mit Ausgraben allein ist es noch lange nicht getan. Eine Faustformel besagt: Auswertung und Publikation dauern mindestens doppelt so lang wie die Grabung. Gesetzliche Regelungen wie die Konvention von Malta verschärfen das Problem noch: ein Lösungsansatz.

Sehenswert
Oldendorfer Totenstatt
Mitten in der Lüneburger Heide liegt die Oldendorfer Totenstatt: Um Hünenbetten der Trichterbecherkultur gruppieren sich bronzezeitliche Hügel und eisenzeitliche Urnengäber. Hier regierte ab 3700 v.Chr. vier Jahrtausende lang der Tod. Auf Wanderwegen durch die karge Heide lässt sich das mühevolle Leben und Sterben unserer Vorfahren erahnen.
Dazu Infokasten mit Hinweisen auf: Oldendorfer Totenstatt, Wanderweg „Sagenhafter Hünenweg“, Wanderweg „Königinnen-Weg“, Museum Oldendorf/Luhe, div. Netz-Links