Von Amulett bis Zaubernagel – Zeichen, Wunder und Magie in der römischen Antike

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Zusatzinformationen: 112 S. mit etwa 120 Abb., 21 x 28 cm Ausgabe: 24/2022 Erscheinungsdatum: 2022-06-23 Art: Print Verlag: wbg Theiss Zeitschrift: Archäologie in Deutschland

Beschreibung

MAGIE ist ein Wort, das so geläufig ist, in seiner Bedeutung eindeutig und zweifellos erscheint – aber ist es das wirklich? Eine allgemein anerkannte Definition existiert bislang jedenfalls nicht. Und was ist römische Magie? Das Buch nähert sich dieser Frage von archäologischer Seite. Die Basis der Betrachtung bilden alle Objekte des römischen Trier, die mit dem Label «Zauberding oder Wundermittel» versehen werden können. Dieses bunte Spektrum ermöglicht tiefere Einblicke in magisches Denken und Handeln, das selbstverständlicher Bestandteil antiker Alltagswelt war.

Bunt, facettenreich und manchmal abgründig: Magie und Zauberei im antiken Rom

Üble Wünsche, böse Blicke, heilende Amulette: Sie waren ganz selbstverständlich Bestandteil des Lebens im alten Rom. Doch was ist Magie? Eine anerkannte Definition für den scheinbar so geläufigen Begriff gibt es nicht. Dr. Korana Deppmeyer nähert sich dieser Frage von archäologischer Seite. Die Kuratorin am Rheinischen Landesmuseum Trier öffnet die Türen zum magischen Bestand des Museums – vor allem zu seinen Depots. Mehr als 60 Objekte mit dem Label »Zauberding oder Wundermittel« gewähren einzigartige Einblicke in das magische Denken und Handeln, das die römische Kultur prägte. Dieses Sachbuch ist ein unterhaltsamer Spaziergang in die übersinnliche Sphäre von Fluchtafeln und Schutzzaubern, von Orakelstäbchen und Tieropfern, von magischen Ritualen und spirituellen Gegenständen aller Art.

  • Alltag im alten Rom: Warum setzten die Menschen auf magische Objekte und Rituale?
  • Mit bisher unveröffentlichten archäologischen Funden und kaum bekannten Objektgattungen
  • Ausführliche Erläuterung des Aberglaubens und seiner Ausprägungen in der Antike

Was verraten magische Artefakte über die Kulturgeschichte des römischen Reichs?

Magie diente dem menschlichen Bedürfnis, auf das Leben aktiv Einfluss zu nehmen. Sie war gewissermaßen Mittel persönlichen Krisenmanagements. Mit ihrer Hilfe hoffte man, Dinge und Ereignisse herbeizuführen, die man auf andere Weise vielleicht nicht bekam

Die Archäologin Dr. Korana Deppmeyer zeigt, dass Magie zudem ein zeitloses Phänomen ist. Ausblicke ins Mittelalter, in die Neuzeit oder auch ins Heute machen deutlich, wie magisches Denken nahezu unverändert fortbestand.