Reiter aus der Steppe

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Zusatzinformationen: 84 S. mit zahlreichen Abb., 21 x 28 cm. Ausgabe: 6/2022 Erscheinungsdatum: 2022-11-16 Art: Print Verlag: wbg Theiss Zeitschrift: Archäologie in Deutschland

Beschreibung

Titelthema
Reiter aus der Steppe
Immer wieder wurde Europa von Reitervölkern heimgesucht, die aus den Weiten der eurasischen Steppen nach Westen drängten. Man kann sich kaum einen größeren Gegensatz vorstellen: Hier die an die Scholle gebundenen Bauern, dort Nomaden, die in Symbiose mit ihren Pferden lebten. Ihre Beweglichkeit förderte kriegerische Tugenden. Zu allen Zeiten gefürchtet, wurden sie gerne von etablierten Mächten wie Rom in Anspruch genommen. Kimmerier, Skythen, Hunnen, Awaren, Bulgaren, Ungarn – was haben sie gemeinsam, was trennt sie? Ein Querschnitt durch Jahrtausende.

Außerdem im Heft:

Forschung
Profen: ein Tagebaugebiet als Spiegel der Zeit
Von Susanne Friederich, J. Gerz und J. Kleinecke
Profen in Sachsen-Anhalt ist ein Tagebau im mitteldeutschen Braunkohlerevier, der ab den 1940er-Jahren großflächig aufgeschlossen wurde. Ausgrabungen begannen in den 1990er-Jahren, bis 2015 wurden ungefähr 625 ha untersucht. Dabei wurde ein Querschnitt durch alle Kulturen vom Mesolithikum bis in das Hohe Mittelalter angetroffen.

Weltweit
Steinzeitliche Festungen in der sibirischen Taiga
Endlose Weiten und unberührte Wildnis: Kaum eine andere Region der Erde wähnt man landläufig so menschenleer wie die sibirische Taiga. Doch dieser Eindruck trügt, denn tief im Nadelwald verb

orgen liegen rätselhafte Wallanlagen, errichtet von Jäger-Sammler-Gruppen und teils über 8000 Jahre alt. Neue Expeditionen eines deutsch-russischen Forscherinnenteams in dieses entlegene Gebiet tragen inzwischen Früchte. Gelingt es nun, das Geheimnis dieser ältesten Festungen im Norden Eurasiens zu lüften?

Europa 1
Gehörnte Helme der Bronzezeit
Anständige Wikinger erkennt man auf Anhieb an ihrem Hörnerhelm. Doch das seltsame Accessoire ist aus viel früheren Zeiten überkommen. Darstellungen gehörnter Helme kennt man in der Spätbronzezeit zwischen 1000 und 750 v.Chr. aus ganz Europa. Eine Untersuchung des Phänomens offenbart enge kulturelle Verbindungen zwischen Sardinien, der iberischen Halbinsel und Südskandinavien.

Europa 2
Das Schiff von Gjellestad
Der absolute Weltklassefund eines großen Wikingerschiffes in Norwegen
Von Jesper Tae Jensen; übersetzt von Wulf Hein
Norwegische Archäologen haben während einer Georadar-Untersuchung im Jahre 2018 bei Gjellestad im südöstlichen Teil Norwegens ein fantastisches Wikinger-Schiffsgrab mit Resten eines 23 bis 24 m langen Wikingerschiffs entdeckt. Dies ist das erste Bootskammergrab, das nach über 100 Jahren in Norwegen ausgegraben wurde, und es gibt nur wenige gut erhaltene Gräber dieser Kategorie in Skandinavien. Mit dem Georadar wurde das äußerst seltene und kostbare Grab zusammen mit 15 kleineren Grabhügeln und den Pfostenlöchern von mindestens fünf Langhäusern gefunden, von denen eines über 60 m lang ist.

Report 1
Neue Ergebnisse vom mesolithischen „Schamaninnengrab“ in Bad Dürrenberg
Von Dietl, Jörg Orschiedt, Siegl und Harald Meller
Die anfangs als neolithisch eingestufte Bestattung einer Frau mit Kleinkind von Bad Dürrenberg (Sachsen-Anhalt) stellt mittlerweile einen der wichtigsten Grabfunde mittelsteinzeitlicher Jäger und Sammler in Europa dar. Nachgrabungen am 1934 entdeckten sog. Schamaninnengrab ergänzen nicht nur die alten Funde, sondern liefern eine Reihe neuer spannender Ergebnisse.

Ab 22.November können Sie die Langversion des Beitrags auf aid-magazin.de lesen.

Report 2
Marija Gimbutas (1921–1994) – eine Archäologin aus Litauen
Von Inga Merkytė
Vergangenes Jahr wäre Marija Gimbutas (1921–1994) 100 Jahre alt geworden. Die Archäologin stammte ursprünglich aus Litauen, begann ihre wissenschaftliche Laufbahn in Deutschland, ging in die USA und wurde schließlich berühmt durch ihre ungewöhnlichen Hypothesen – eine bemerkenswerte Forscherin in einer von Männern dominierten akademischen Welt.

Sehenswert
Von Erwin Keefer
Unterwegs zu Römern, Recht- und Wüstgläubigen – Reise ins Allgäu und an den Bodensee
Am Fuße der Alpen liegt eine der schönsten Ferienlandschaften Deutschlands, höchst beliebt bei Reisenden aus der ganzen Welt. Wir fahren hier auf Römerspuren entlang der antiken Allgäustraße von Kempten bis in die Hauptstadt Vorarlbergs nach Bregenz.

 

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Vorschau Heft 123

Wein ist aus unserem Leben kaum mehr wegzudenken – doch in der europäischen Urgeschichte ein relativ junges Phänomen. Der Erfolgszug der Rebe begann im Vorderen Orient, von wo sie sich in den Mittelmeerraum ausbreitete. Erst mit den Römern wurde Wein nördlich der Alpen angebaut. Ganz offensichtlich hatte das Weintrinken jenseits des Genusses immer auch eine besondere kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung.

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