Neandertaler des Nordens

11,95 

Enthält 7% MwSt.
zzgl. Versand

155 vorrätig

Artikelnummer: AiD2201 Kategorie: Schlagwörter: , ,
Zusatzinformationen: 84 S. mit zahlreichen Abb., 21 x 28 cm. Erscheinungsdatum: 2022-01-21 Art: Print Verlag: wbg Theiss Zeitschrift: Archäologie in Deutschland

Beschreibung

Neandertaler streiften durch ein riesiges Gebiet von Portugal im Westen, über England bis nach Sibirien im Osten. Im Norden wurde ihr Lebensraum durch das eiszeitliche Klima beschnitten: Vor 300000 bis 40000 Jahren verlief diese Linie mitten durch Norddeutschland und Polen. Funde aus diesem Grenzraum sprechen von Großwildjägern mit technisch ausgefeilter Ausrüstung, die sich um geschwächte Mitglieder kümmerten, heilende Pflanzen nutzten, ihre Toten bestatteten und ausgefallene Materialien schätzten. Grund genug also, sich das Leben der Neandertaler am Rand der bewohnbaren Welt genauer anzusehen.

Weitere Themen im Heft:

Forschung
Sklaverei und Menschenhandel bei den Slawen

Historische Nachrichten deuten an, dass Sklaverei und Menschenhandel – die Entrechtung und Ausbeutung, die Jagd auf und der Verkauf von Menschen – im wirtschaftlichen und sozialen Leben der frühmittelalterlichen Slawen an Elbe und Ostsee eine erhebliche Rolle spielten. Neue archäologische Funde und Forschungen werfen zunehmend Schlaglichter auf dieses düstere Kapitel der Frühgeschichte des heutigen nordostdeutschen Raums.

Weltweit
Yangshao – Beginn der chinesischen Archäologie

„Yangshao“ ist der Name des Fundplatzes, den der schwedische Geologe J. G. Andersson 1921 begann freizulegen und mit dem fortan die erste jungsteinzeitliche Kultur Chinas bezeichnet wurde. Die Autoren dieses Beitrags haben chinesische Kollegen gefragt, was heute für sie die Yangshao-Kultur ausmacht, welche Fundplätze sie für die wichtigsten halten und warum, welche Innovationen sie mit ihr verbinden und welche Bedeutung Yangshao im Gesamtgefüge aller jungsteinzeitlichen Kulturen zukommt.

Europa
Spektakulärer Goldschatz entdeckt

Ende 2020 bargen Archäologen einen der größten Goldfunde der dänischen Geschichte in der Nähe von Jelling, der ältesten wikingerzeitlichen Königsresidenz auf Jütland. Der fast 1 kg schwere Schatz stammt aus dem 6. Jh. und besteht aus 22 Medaillons: Brakteaten, teils mit Runeninschriften, teils römische Münzen.

Report
Wrack aus der Lippe

Taucher entdeckten im Sommer 2019 auf dem Grund der Lippe östlich von Lippetal-Herzfeld Reste eines hölzernen Schiffswracks aus dem Hochmittelalter. Die Lippe ist dort weitgehend kanalisiert, sodass bislang archäologische Strukturen im Bereich des Flusses als zerstört galten. Wie so oft, belehren uns Neufunde eines Besseren.

Sehenswert
Zeitreise durch die Prignitz

Die Prignitz zwischen Hamburg und Berlin ist der leerste Landstrich Deutschlands. Und genau das macht sie so wertvoll: Hier wurden historische Spuren nicht überbaut, sondern einfach liegen gelassen.